Paar mit Hund auf einer sonnigen Bergwiese über einem Schweizer Bergsee

Was Ihnen fehlen könnte – und was auf dem Teller liegt, das es liefert.

Müde, obwohl Sie genug schlafen? Die Haare werden dünner, die Nägel brechen? Solche Beobachtungen haben viele mögliche Ursachen – manchmal steckt ein Nährstoff dahinter, oft aber auch etwas ganz anderes. Der Vital-Check zeigt Ihnen, welche Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe mit Ihren Beobachtungen in Verbindung gebracht werden. Als Ausgangspunkt für ein Gespräch beim Arzt, nicht als Ersatz dafür.

Mehreres auf einmal angeben
Wählen Sie so viel aus, wie auf Sie zutrifft. Je mehr Angaben, desto genauer wird die Auskunft.
Das Wichtigste steht oben
Sie sehen bei jedem Nährstoff, zu wie vielen Ihrer Angaben er passt – und was daraus folgt.
Zuerst der Teller
Zu jedem Nährstoff steht, in welchen Lebensmitteln er steckt. Eine Kapsel ist erst der zweite Schritt.

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Was beschäftigt Sie gerade?

Tippen Sie ein Stichwort ein – etwa «Haarausfall», «Wadenkrämpfe» oder «schlecht schlafen» – oder wählen Sie unten aus. Mehrfachauswahl ist ausdrücklich erwünscht: Erst aus der Kombination wird eine brauchbare Auskunft.

Häufige Anliegen

Grössere Themen mit mehreren möglichen Zusammenhängen.

Einzelne Anzeichen

Konkrete Beobachtungen, die auf etwas Bestimmtes hindeuten können. Die Trefferliste ist hier kürzer und dadurch aussagekräftiger.

Wie Sie das Ergebnis lesen sollten

Ein Treffer ist kein Befund. Dass Magnesium bei Wadenkrämpfen aufgeführt wird, heisst nicht, dass Ihnen Magnesium fehlt. Es heisst: Wenn jemand über Wadenkrämpfe klagt, gehört Magnesium zu den Dingen, die man sich anschauen kann. Ob bei Ihnen tatsächlich etwas fehlt, zeigt eine Blutuntersuchung – nicht eine Webseite.

Je mehr Angaben, desto brauchbarer. Wer nur «Müdigkeit» wählt, bekommt eine lange Liste – Müdigkeit kann fast alles bedeuten. Wer «Müdigkeit», «Blässe» und «Haarausfall» zusammen angibt, sieht Eisen ganz oben mit dem Vermerk, dass es zu allen drei Angaben passt. Das ist die eigentliche Auskunft dieser Seite.

Und die häufigste Ursache steht gar nicht in der Liste. Zu wenig Schlaf, zu viel Stress, zu wenig Bewegung und zu einseitiges Essen erklären mehr Beschwerden als alle Nährstoffe zusammen. Deshalb der Abschnitt weiter unten.

Nährstoff-Lexikon

Alle Stoffe, die der Vital-Check kennt – unabhängig von Ihrer Auswahl. Jeder Eintrag zeigt, wofür der Körper ihn braucht, woran sich ein Bedarf zeigen kann, in welchen Lebensmitteln er steckt und was zur Menge zu sagen ist.

Was mehr bringt als jede Kapsel

Nahrungsergänzung kann Lücken füllen. Sie kann aber nicht ausgleichen, was im Alltag fehlt – und die folgenden sechs Punkte wirken auf fast alle Beschwerden weiter oben ein.

Essen

Viel Gemüse, etwas Obst, gute Fette, genug Eiweiss und möglichst wenig Fertigprodukte. Wer bunt und abwechslungsreich isst, deckt die meisten Nährstoffe ohne nachzuhelfen. Faustregel: Je mehr Farben auf dem Teller, desto breiter die Versorgung.

Bewegung

Es braucht kein Fitnessabo. Ein zügiger Spaziergang von einer halben Stunde am Tag verbessert Durchblutung, Stoffwechsel, Stimmung und Schlaf messbar. Wichtiger als die Intensität ist, dass es regelmässig geschieht.

Schlaf

Sieben bis neun Stunden. In dieser Zeit repariert der Körper, was tagsüber verbraucht wurde. Hilfreich sind feste Zeiten, ein kühles Zimmer und die letzte Bildschirmstunde ohne Bildschirm.

Erholung

Dauerstress verbraucht Magnesium, stört den Schlaf und schwächt die Abwehr. Was hilft, ist verschieden – Spazieren, Atemübungen, Yoga, Musik, ein Buch. Entscheidend ist, dass es täglich einen Moment gibt, in dem nichts erledigt werden muss.

Trinken

Anderthalb bis zwei Liter Wasser oder ungesüsster Tee. Jeder Nährstoff wird im Wasser transportiert; zu wenig davon macht müde und unkonzentriert, lange bevor man Durst spürt.

Tageslicht

Zwischen Oktober und März reicht die Sonne in unseren Breiten nicht aus, damit die Haut Vitamin D bilden kann. Aber auch im Winter stellt Tageslicht am Morgen die innere Uhr – und die entscheidet mit über Schlaf und Stimmung.

Häufige Fragen dazu

Wie verlässlich ist diese Auswertung?

Sie gibt wieder, welche Nährstoffe in der Fachliteratur mit welchen Beschwerden in Verbindung gebracht werden. Mehr nicht. Sie stellt keine Diagnose, erkennt keinen Mangel und kennt Ihre Krankengeschichte nicht. Beschwerden wie Müdigkeit oder Haarausfall haben sehr viele mögliche Ursachen, und die meisten davon sind keine Nährstofffrage. Nehmen Sie das Ergebnis als Anhaltspunkt für ein Gespräch bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke.

Was ist der Unterschied zwischen einem Mangel und einem erhöhten Bedarf?

Von einem Mangel spricht man, wenn so wenig ankommt, dass der Körper seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann – das lässt sich meist im Blut nachweisen. Ein erhöhter Bedarf entsteht durch Umstände: Stress, Krankheit, Schwangerschaft, intensiven Sport, bestimmte Medikamente oder das Alter. Dann ist noch nichts leer, es geht nur mehr weg als sonst.

Lieber über das Essen oder über Nahrungsergänzung?

Zuerst über das Essen – deshalb steht bei jedem Nährstoff, wo er natürlicherweise drinsteckt. Ein Lebensmittel liefert nie einen Stoff allein, sondern immer ein ganzes Bündel, das zusammen besser wirkt als das Einzelne. Ergänzen ist dort sinnvoll, wo sich eine Lücke über das Essen kaum schliessen lässt: Vitamin D im Winter, Vitamin B12 bei rein pflanzlicher Ernährung, Folsäure bei Kinderwunsch, oder wenn eine Untersuchung einen Mangel gezeigt hat.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Auf die tatsächlich enthaltene Menge – nicht auf die Grösse der Kapsel. Auf die Form: Magnesiumcitrat wird anders aufgenommen als Magnesiumoxid, Methylcobalamin anders als Cyanocobalamin. Auf eine kurze Zutatenliste ohne unnötige Zusätze. Und auf Herkunft und Prüfung, besonders bei Algen und Naturharzen, die Schwermetalle anreichern können. Grosse Zahlen auf der Vorderseite sagen wenig; die Rückseite sagt alles.

Können pflanzliche Mittel Nebenwirkungen haben?

Ja, und zwar durchaus ernsthafte. «Natürlich» heisst nicht «harmlos». Ginkgo, Kurkuma, Omega 3 und Traubenkernextrakt können die Blutgerinnung beeinflussen – bei blutverdünnenden Medikamenten ist das erheblich. Johanniskraut schwächt die Wirkung zahlreicher Medikamente ab. Ashwagandha greift in die Schilddrüse ein. Deshalb steht bei jedem Stoff im Lexikon, was zu beachten ist. Sprechen Sie die Einnahme ab, wenn Sie Medikamente nehmen oder eine Erkrankung haben.

Was sind eigentlich Adaptogene?

Pflanzen und Pilze, die dem Körper helfen sollen, mit Belastung umzugehen, statt ihn in eine Richtung zu schieben. Ein Beruhigungsmittel macht ruhig, ein Aufputschmittel wach – ein Adaptogen soll dorthin ausgleichen, wo gerade etwas aus dem Lot ist. Ashwagandha, Rosenwurz, Reishi und Maca zählen dazu. Sie wirken nicht sofort, sondern über Wochen, und werden meist kurweise genommen.

Was passiert mit meinen Angaben?

Nichts verlässt Ihr Gerät. Die gesamte Auswertung läuft in Ihrem Browser; es wird nichts an uns gesendet und nichts gespeichert ausser einer Notiz in Ihrem eigenen Browser, damit Ihre Auswahl beim nächsten Besuch noch da ist. Über «Auswahl zurücksetzen» ist auch die wieder weg.

Wichtiger Hinweis

Diese Seite dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sie stellt keinen Zusammenhang zwischen Ihren Beschwerden und einer bestimmten Ursache her und kann das auch nicht.

Beschwerden, die länger anhalten, stärker werden oder Sie beunruhigen, gehören ärztlich abgeklärt – auch und gerade dann, wenn diese Seite einen plausibel klingenden Nährstoff nennt. Der gefährlichste Fehler wäre, eine behandlungsbedürftige Ursache über Monate mit Kapseln zu übergehen.

Sprechen Sie vor Beginn einer Ergänzung mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke, besonders wenn Sie Medikamente nehmen, eine Erkrankung haben, schwanger sind oder stillen. Für Kinder und Jugendliche gelten andere Werte als die hier hinterlegten. Alle Angaben ohne Gewähr.

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