Magnesium

Magnesium gehört zu den lebenswichtigen Nährstoffen. Der Körper ist nicht in der Lage Magnesium selbst herzustellen, daher muss es vom Menschen täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Wir brauchen Magnesium, um gesund zu bleiben. Der lebenswichtige Mineralstoff kommt vor allem in den Knochen und in den Muskelzellen und im Blut vor.

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Ihre Fragen rund um
Magnesium

Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Magnesium – von den Anzeichen eines Mangels über Dosierung und Wirkungsdauer bis hin zur Kombinierbarkeit mit anderen Supplements und der Einnahme in der Schwangerschaft.

  • Typische Anzeichen eines Magnesiummangels sind Muskelkrämpfe – besonders nächtliche Wadenkrämpfe –, Zucken der Augenlider, innere Unruhe und eine erhöhte Stressempfindlichkeit. Auch anhaltende Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen können auf eine unzureichende Versorgung hindeuten. Da Magnesium an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt ist, äussert sich ein Mangel oft diffus und wird nicht sofort mit dem Mineralstoff in Verbindung gebracht. Ein Bluttest beim Arzt kann Klarheit schaffen, wobei der Serumspiegel allein nicht immer aussagekräftig ist, da der Körper Magnesium vorwiegend in Knochen und Muskelzellen speichert.

  • Eine Überdosierung von Magnesium über die Nahrung ist bei gesunden Nieren praktisch ausgeschlossen, da der Körper überschüssiges Magnesium über die Nieren ausscheidet. Bei Nahrungsergänzungsmitteln können ab einer Tagesdosis von über 250 Milligramm jedoch weicher Stuhl oder Durchfall auftreten – ein harmloses Zeichen, dass der Darm die aufgenommene Menge nicht vollständig resorbiert. Diese Nebenwirkung ist vorübergehend und lässt sich durch Einnahme zum Essen oder Aufteilen der Dosis vermeiden. Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten die Einnahme von Magnesiumpräparaten grundsätzlich mit ihrem Arzt besprechen, da die Ausscheidung dann beeinträchtigt sein kann.

  • Erste Verbesserungen – etwa bei Muskelkrämpfen oder innerer Unruhe – berichten viele Anwender bereits nach ein bis zwei Wochen regelmässiger Einnahme. Bis die körpereigenen Magnesiumspeicher in Knochen und Muskelzellen vollständig aufgefüllt sind, kann es jedoch vier bis sechs Wochen dauern. Entscheidend ist die konsequente tägliche Einnahme, da der Körper Magnesium nicht auf Vorrat speichern kann und den Mineralstoff kontinuierlich verbraucht. Wer die Einnahme nach wenigen Tagen ohne Effekt abbricht, gibt dem Körper nicht genügend Zeit für den Ausgleich. Eine Kur über mindestens drei Monate ist empfehlenswert, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

  • Magnesium lässt sich grundsätzlich gut mit den meisten Nahrungsergänzungsmitteln kombinieren. Besonders sinnvoll ist die Kombination mit Vitamin D3, da Magnesium für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form benötigt wird. Auch Zink und B-Vitamine ergänzen sich gut mit Magnesium. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Calcium und Magnesium empfiehlt es sich, einen zeitlichen Abstand von etwa zwei Stunden einzuhalten, da beide Mineralstoffe um dieselben Transportwege im Darm konkurrieren können. Eisenpräparate sollten ebenfalls zeitversetzt eingenommen werden, da Magnesium die Eisenaufnahme beeinflussen kann.

  • Magnesium ist in der Schwangerschaft ein besonders wichtiger Mineralstoff, da der Bedarf in dieser Phase deutlich ansteigt. Es trägt zur normalen Muskelfunktion bei und kann so Wadenkrämpfe lindern, die in der Schwangerschaft häufig auftreten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt die Bedeutung von Magnesium für die normale Funktion des Nervensystems und die Verringerung von Müdigkeit. Die empfohlene Tagesdosis sollte jedoch nicht ohne Rücksprache mit dem Frauenarzt oder der Hebamme überschritten werden. Besonders im letzten Trimester ist die Abstimmung mit dem behandelnden Arzt ratsam, da Magnesium die Wehentätigkeit beeinflussen kann.

  • Nein – neuere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Magnesiumoxid zu Unrecht als schlecht verwertbar gilt. Im Gegensatz zu organischen Verbindungen wie Citrat, die den Magnesiumspiegel im Blut kurzzeitig stark ansteigen lassen und schnell über die Nieren ausgeschieden werden, wird Magnesiumoxid im sauren Milieu des Magens langsamer gelöst. Dies erzeugt einen natürlichen Depot-Effekt: Das Magnesium wird gleichmässig über einen längeren Zeitraum freigesetzt, sodass der Körper mehr davon tatsächlich in die Zellen aufnehmen kann. Zudem besteht Magnesiumoxid zu rund 60 Prozent aus reinem elementarem Magnesium – deutlich mehr als andere Verbindungen, weshalb bereits eine kleine Kapsel den vollen Tagesbedarf liefern kann.

 

Magnesium trägt bei:

  • zu einer normalen Muskelfunktion
  • zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
  • zu einem normalen Energiestoffwechsel
  • zum Elektrolytgleichgewicht
  • zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne
  • zu einer normalen Funktion des Nervensystems
  • zur normalen psychischen Funktion
  • Ausserdem hat Magnesium eine Funktion bei der Zellteilung


Wie viel Magnesium sollte ich zu mir nehmen?

Das ist in erster Linie von den Lebensumständen abhängig. Es kommt auf Ihre Ernährung an und auf den Lebensstil. Treiben Sie aktiv Sport? Unterliegen Sie Stress? Essen Sie ausreichend Lebensmittel, die Magnesium enthalten?

Die empfohlene Tagesdosis für den erwachsenen Menschen ist auch abhängig vom Alter und dem Geschlecht. Aber man kann einen durchschnittlichen Mittelwert eruieren, indem man sagt, dass 350 – 375 mg Magnesium pro Tag förderlich für die Gesundheit wären. Optimal ist, dass Magnesium nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Von daher ist eine Überdosierung keine unbedingt gefährliche Sache. Einzig bei Nierenversagen sollten Sie Magnesium vermeiden, weil es dann zu Nebenwirkungen kommen könnte. Ihr Körper scheidet, wenn zu viel eingenommen, das Magnesium einfach wieder aus, sodass es in diesem Fall leicht abführend wirken kann.

Magnesium ist ein wirklich herausragender Helfer bei vielen Unzulänglichkeiten, weil es unter anderem dazu beiträgt, dass das wichtige Calcium in Ihren Zellen verbleibt, um dort die zentralen Aufgaben zu erfüllen.
 

Hilfreiches zum Thema Magnesium

Das Internet hat viele Informationen parat. Nicht immer sind die Ratschläge auch wirklich verwertbar. Oft muss man sich durch ellenlange Texte quälen und weiss anschliessend weniger wie vorher. Die Informationen sind zu lang, zu ungenau. Doch dies muss nicht so sein. Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengetragen.


Magnesium-Oxid
(Enthalten in unseren Kapseln: Modern-Natura Magnesium "Tagesdosis")
Das ist das Magnesium, welches wir abfüllen, reagiert mit Sauerstoff (O2). Dabei entsteht  Magnesium-Oxid. Ein anderer Begriff dafür: Magnesia. Es hat mit 60% einen sehr hohen Magnesium-Anteil. Neuste Studien zeigen, dass die Bioverfügbarkeit sehr gut ist. Es ist der teuerste Rohstoff.

Bioverfügbarkeit
Das bedeutet wie gut der Körper das verabreiche Magnesium aufnehmen kann. Neusten Studien zufolge soll Magnesium-Oxid über eine gute Bioverfügbarkeit verfügen. Im Internet kursierten bislang andere Studien, welche dieses in Frage stellten. Die neusten Studien scheinen sich besser in dem Thema zurecht zu finden und sollten beachtet werden. Welche Mengen an Magnesium in den Zellen ankommen, dies ist bei allem Verbindungen etwa ähnlich. Explizit erscheint die Aussage, dass das Magnesium eben in ausreichenden Mengen ankommt. Zu geringe Dosierungen, die unter anderem bei günstigen Rohstoffverwendungen verarbeitet werden, gelten als nicht ausreichend.
 
 
Sonstige Magnesium-Verbindungen:
 
Magnesium-Carbonat
Der Magnesium-Anteil liegt bei 30%
Magnesium-Carbonat wird auch an das Carbonat-Anion gebunden und besteht aus einem Kohlenstoff- und drei Sauerstoff-Atomen. Viele kennen es aus dem Haushaltsbereich.  Calcium-Carbonat ist nichts anderes wie Kalk. Vorkommen: In natürlichen Gesteinen. Dolomit oder Magnesit)

Magnesium-Sulfat
Der Magnesium-Anteil liegt bei 20%
Magnesium-Sulfat ist Bestandteil von natürlichen Gesteinen. Es reagiert mit Sulfat-Anion. Dies wiederum entsteht aus Schwefelsäure. Dieses Magnesium wird oft verwendet, auch als Düngemittel zum Beispiel. Ebenso als Trocknungsmittel. Als Therapeutikum im medizinischen Bereich wird es ebenso verwendet. Der Rohstoff ist günstig.

Magnesium-Phosphat
Der Magnesium-Anteil liegt bei 20%
Magnesium Phosphat ist in vielen Lebensmitteln vorhanden. Es wird auch homöopathisch verwendet. Begriff:  Magnesium-Phosphoricum.
 
Magnesium-Aspartat
Der Magnesium-Anteil liegt bei 10%
Aspartat ist ein Chelat. Es ist an die Aminosäure Asparaginsäure gebunden ist.
 
Magnesium-Orotat
Der Magnesium-Anteil liegt bei geringen 7%
Magnesium-Orotat wird an zwei Orotsäuren gebunden. Das ist ein Vitamin ähnlicher Stoff. Gut für die Bildung von Phospholipiden.

Magnesium-Stearat
Magnesium-Stearat gehört zu den Arten, welches nicht wirklich bevorzugt werden. Es findet sich auch in nicht veganen Kapselhüllen, um die Produktionskapazität zu erhöhen, bei vollautomatischer Auslastung der Produktionsmaschinen.  Magnesium ist hier nur an eine Speisefettsäure gebunden. Dies nehmen wir ohnehin praktisch täglich in hohen Bereichen auf. Diese Konzentrationen zirkulieren im Blut. Das bedeutet, dass geringe Mengen an freien Fettsäuren konstant in unserem Körper entstehen.
 

 

 

 
 
 

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