Yoga- & Meditationskissen
Woher kommt Yoga?
Yoga findet seine Wiege in Indien. Bei uns im Westen ist die Asana-Praxis (körperliche Übungen) am weitesten verbreitet. Yoga wird auch bezeichnet als das zur Ruhe - Kommen der geistigen Aktivität. Sinnbildlich soll das bedeuten, dass wir unsere Geistesaktivitäten hemmen, dem Alltag entfliehen, eben zur Ruhe und Ausgewogenheit zurückfinden. Yoga soll unsere Gedankenströme harmonisieren, uns auf Wege zurückführen, die wir als den Ursprung der menschlichen Geschichte zu verstehen haben. Einer Zeit die weniger von Stress, Lärm und Hektik geprägt war, so wie es heute leider ist.
Yoga entbindet uns von Problemen und soll für eine ideale Harmonisierung unseres Geistes beitragen, es soll uns Kraft geben, die Seele in uns finden und uns zu Berühren.
Blockaden sollen gelöst werden. Die innere Ausgeglichenheit so wiederhergestellt werden.
In der alten indischen Kultur wurden Beweise gefunden, die Menschen in verschiedenen Körperhaltungen zeigen. Es handelt sich praktisch ohne Zweifel, um Yogastellungen. Die ältesten Ausgrabungen kommen aus der Hochkultur im Indus Tal um 4000-2000 v. Christi. Schon zu diesen Zeiten waren Suchende auf den Wegen der Selbsterkenntnis unterwegs, um nach dem Sinn des Lebens zu suchen.
Um zu meditieren braucht es entsprechendes Zubehör, welches Modern-Natura Ihnen in hochwertiger Qualität anbietet. Modern-Natura produziert im Einklang mit der Natur, nach den neusten Standards. Frei von Mikroplastik, in ständiger Bioqualität und bezahlt werden weltweit faire Löhne, mit denen die Menschen, die unsere Produkte produzieren gut leben können. Das Ziel von Modern-Natura ist nicht der Idealistische schnöde Gewinn, nicht ständig steigende Börsenkurse, sondern die Zufriedenheit der Kunden und die Zufriedenheit der Menschen, die für unsere Unternehmung arbeiten. Modern-Natura geht neue Wege, gehen Sie einfach mit.
Ihre Fragen zu
Yoga- & Meditationskissen
Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Yoga- und Meditationskissen – vom Unterschied zum Yogabolster über die Bedeutung der hitzebehandelten Dinkelspelzen, die richtige Kissenhöhe und Sitztechnik bis hin zur Eignung bei Knieproblemen und eingeschränkter Beweglichkeit.
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Was ist der Unterschied zwischen einem Meditationskissen und einem Yogabolster?
Meditationskissen (Zafu) und Yogabolster erfüllen unterschiedliche Funktionen und ergänzen sich in der Praxis ideal. Das Meditationskissen ist kompakt und rund (typischerweise 42×15 cm), wurde speziell für aufrechte Sitzhaltungen entwickelt und hebt das Becken so an, dass die Wirbelsäule ohne Muskelkraft aufrecht bleibt – es ist das klassische Sitzhilfsmittel für Meditation und Pranayama. Der Yogabolster ist deutlich länger und voluminöser, dient primär zur liegenden Unterstützung bei Yoga-Asanas, Rückenbeugen und Entspannungshaltungen. Wer regelmässig meditiert, braucht ein Zafu; wer Yin Yoga oder Restorative Yoga praktiziert, braucht einen Bolster – viele Praktizierende nutzen beide.
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Warum ist ein Meditationskissen rund und flach – und kein normales Sitzkissen?
Die runde, kompakte Form des Meditationskissens (Zafu) ist das Ergebnis jahrhundertelanger kontemplativer Praxis und hat einen klaren biomechanischen Grund: Die erhöhte Sitzposition kippt das Becken leicht nach vorne, was die natürliche Lendenlordose fördert und die Wirbelsäule mühelos aufrichtet. Ein normales flaches Sitzkissen lässt das Becken neutral oder nach hinten kippen, was die Rückenmuskulatur bei langen Sitzperioden stark belastet und zu Verspannungen führt. Das feste, formstabile Dinkelspelz-Füllmaterial gibt anders als ein weiches Haushaltskissen nicht nach, sodass die Sitzhöhe auch nach längerer Nutzung erhalten bleibt.
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Was bedeutet "hitzebehandelt" bei den Dinkelspelzen?
Die Hitzebehandlung der Bio-Dinkelspelzen ist ein hygienischer Verarbeitungsschritt, bei dem die rohen Spelzen bei kontrollierter Temperatur behandelt werden, um potenzielle Milben, Schimmelpilzsporen und andere Mikroorganismen abzutöten, die im Rohmaterial natürlicherweise vorkommen können. Gleichzeitig wird durch das Verfahren überschüssige Feuchtigkeit aus den Spelzen entfernt, was die Haltbarkeit der Füllung erheblich verlängert und das Risiko von Schimmelbildung im Kissen deutlich senkt. Zusätzlich wird in diesem Schritt der natürlich vorhandene Spelzstaub abgesaugt – eine wichtige Massnahme für Personen mit Allergien oder empfindlichen Atemwegen.
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Welche Sitzhöhe brauche ich – wie wähle ich das richtige Meditationskissen?
Die optimale Kissenhöhe hängt von Ihrer Hüftbeweglichkeit und Ihrer bevorzugten Sitzhaltung ab. Als Faustregel gilt: Das Kissen sollte das Becken so weit anheben, dass die Knie beim Kreuzbeinsitz (Sukhasana) tiefer liegen als die Hüften – erst dann kippt das Becken automatisch nach vorne und die Wirbelsäule richtet sich auf. Personen mit weniger Hüftbeweglichkeit profitieren von einer Kissenhöhe ab 15 cm, wie sie die runden Modelle im Sortiment bieten. Sehr bewegliche Praktizierende mit tiefer Lotushaltung benötigen teils weniger Höhe. Im Zweifel ist ein etwas höheres Kissen die bessere Wahl, da es auch für Anfänger mit noch nicht vollständig geöffneten Hüften komfortabel funktioniert.
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Wie sitzt man richtig auf einem Meditationskissen?
Setzen Sie sich auf die vordere Hälfte des Kissens – nicht mittig und erst recht nicht auf der hinteren Kante. Diese Position kippt das Becken leicht nach vorne und gibt die Lendenwirbelsäule frei. Die Knie sollten den Boden berühren oder möglichst nahe am Boden sein; verbleibende Lücken zwischen Knie und Boden lassen sich mit gefalteten Decken oder Yogablöcken auffüllen. Hände ruhen entspannt auf den Oberschenkeln oder im Schoss. Die Wirbelsäule wächst lang nach oben, der Kopf ist eine natürliche Verlängerung der Spine. Für eine 20-minütige Meditation reichen diese Grundpositionen vollständig aus – tiefe Lotushaltungen sind keine Voraussetzung für wirksame Meditation.
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Ist ein Meditationskissen auch bei Knieproblemen oder eingeschränkter Beweglichkeit geeignet?
Mit einigen Anpassungen ist das Meditationskissen auch für Menschen mit Knieproblemen oder eingeschränkter Hüftbeweglichkeit gut nutzbar. Wer den Schneidersitz nicht beschwerdefrei einnehmen kann, sitzt alternativ im Fersensitz (Seiza): Dabei wird das Kissen hochkant zwischen die Beine gestellt, sodass Rücken und Kniegelenke deutlich entlastet werden. Auch ein Stuhl ist eine vollwertige Meditationsunterlage – das Kissen lässt sich dann als Rückenunterstützung oder Kniestütze einsetzen. Bei akuten Knieproblemen, frischen Operationen oder starken Beschwerden empfiehlt sich stets ein Gespräch mit einem Arzt oder Physiotherapeuten, bevor bodennahe Sitzhaltungen eingenommen werden.